Seit Jahren bestimmen Ideologen die Energiepolitik, auch bei uns in der Schweiz.
Der Fokus liegt einzig darauf, den Anteil der «Erneuerbaren« zu steigern.
Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit sind sekundär geworden,
und die Kosten spielen sowieso keine Rolle. In der Schweiz stehen wir aktuell bei fast
30% Flatterstrom, zum Glück noch deutlich hinter den meisten anderen Ländern
in Europa. Aber spätestens
dann, wenn Strom zum Luxusgut geworden ist, wird der Ruf nach Verbilligungen
für jene Endverbraucher kommen, die knapp bei Kasse sind. Es wird uns gehen
wie bei den Krankenkassenprämien. Wer gut verdient, darf selber zahlen, und
über die Steuern auch gleich noch alle anderen subventionieren.
In Europa gehört Spanien zu den Spitzenreitern beim Anteil der «Erneuerbaren»
am Anteil der Stromversorgung. In den letzten 20 Jahren hat sich der
Anteil der «Erneuerbaren« stetig erhöht, und mit Stolz hat
man erst kürzlich verkündet, dass die Versorgung z.T. sogar
vollständig mit
Flatterstrom gemacht wird. Wie überall hat man viel zuwenig in die Stabilität
des Netzes investiert. Und am 28. April 2025 gab es dann auf der iberischen
Halbinsel (bis hinein nach Frankreich) eine eindrückliche
Demonstration für 50+ Millionen Stromkunden, wie düster unsere
Zukunft sein wird.
Wer an den technischen Details interessiert ist, der kann bei den Energy Bad Boys nachlesen, wie es zum mehrstündigen Blackout kam, derweil unsere Ideologen schon heute sicher sind, dass weder ihre Strompolitik noch die Erneuerbaren schuld sind an diesem Fiasko. Bitte weiterträumen.
Wenn Ideologen Energiepolitik machen:
Guet Nacht!