Wachstum ist keine Lösung –
es ist nur eine zeitlich begrenzte Illusion.
Das 4-für-1-Renten-Pyramiden-Beispiel
Warum „Bevölkerung einfach wachsen lassen“ keine echte Lösung ist
Einfache Annahmen
- Jede Person lebt genau drei Lebensphasen: Kind → Arbeiter → Rentner
- Ein Arbeiter produziert 250 Einheiten pro Person
- Ein Rentner braucht 1000 Einheiten für die Rente
- Es gibt keine Zinsen, kein Produktivitätswachstum und keine externe Geldquelle
Bei fester Bevölkerungsgrösse
Ein Arbeiter produziert nur 250 Einheiten – ein Rentner braucht aber 1000. Auch wenn alle Arbeiter alles abgeben: Das Rentensystem ist unfinanzierbar.
Scheinlösung: Bevölkerung wachsen lassen
Man nimmt 4 neue Arbeiter pro Rentner auf. Dann liefern 4 × 250 = 1000 Einheiten – genau genug für einen Rentner.
braucht
4 Arbeiter
brauchen
16 Arbeiter
brauchen
64 Arbeiter
Nach k Generationen braucht man 4k neue Arbeiter pro ursprünglichem Rentner.
Warum das keine echte Lösung ist
- Nach 5 Generationen: über 1.000 neue Menschen pro Rentner
- Nach 10 Generationen: über 1 Million
- Nach 15 Generationen: über 1 Milliarde
Die Bevölkerung kann nicht ewig exponentiell wachsen – es gibt nur begrenzte Ressourcen (Land, Nahrung, Energie, Umwelt). Irgendwann muss das Wachstum aufhören oder schrumpfen. Dann bricht das System zusammen – genau wie jedes Schneeball- oder Pyramidensystem.
„Die Bevölkerung einfach wachsen lassen“ verschiebt das Problem nur in die Zukunft und macht es grösser.
Sobald das Wachstum endet, kommt das Finanzierungsdefizit mit voller Wucht zurück.
Wachstum ist keine Lösung – es ist nur eine zeitlich begrenzte Illusion.
Nebenbei: EU-Unterwerfung als Brandbeschleuniger!
Wer verstanden hat, dass Wachstum kein einziges Problem der Schweiz löst, der wird auch verstehen, dass ein EU-Anschluss kein einziges Problem der Schweiz lösen wird, im Gegenteil: