Millionen Menschenleben gerettet... oder auch nicht

26.05.2024@07:50
EMIX

Gestern habe ich zum Thema «über­triebene Ver­spre­chungen» geschrieben, und im März schrieb ich über die «sicher und wirksam»-Propaganda, die nun schon seit Jahren auf uns herein­prasselt. Bis zum heutigen Tag wird von vielen Stellen behauptet, dass die Gen­therapien welt­weit Millionen von Menschen­leben gerettet hätten. So wird behauptet, dass in Europa (Bevölkerung EU ca. 450 Millionen) mehr als 470'000 Menschen­leben gerettet wurden. In der Schweiz wären das dann — ganz grob gerechnet — ungefähr 10'000 Menschen­leben. Kann man glauben, oder auch nicht. Es liegt in meiner Natur, dass ich für solche Behauptungen gerne einen Beweis hätte, und zwar einen, den man ohne blindes Vertrauen in die Behörden nach­voll­ziehen kann.

Erstaun­licher­weise wehren sich die Behörden aber welt­weit gegen die Ver­öffent­lichung von Daten, die einem die Über­prüfung dieser gross­mundig verkündeten Behauptung mög­lich machen würde. Man müsste näm­lich für alle Todes­fälle wissen, ob die Ver­storbenen «geimpft» waren (und idealer­weise wüsste man auch, wann und mit welchem/n Wirk­stoff/en die Gen­behandlung statt­fand. So hätte man harte Daten in Bezug auf die Todes­fälle in der Kohorte der Gen­behandelten und in der Kohorte der Unbehandelten. Ich rufe dazu gerne in Erinnerung, dass die Behörden ganz genau wissen (oder mindes­tens einfach in Er­fahrung bringen könnten), wer sich wann welcher Gen­behandlung unter­zog (in der Schweiz z.B. via Kranken­kassen­abrechnungen, Impf­ausweise, COVID-Zertifikate usw.). sheople Während der Pandemie wurden alle Daten­schutz­bedenken über Bord geworfen, man hat uns zu gläsernen Menschen gemacht und den Impf­status sogar mit Bewegungs­daten ver­knüpft (Originalton BAG: «Beim Datenschutz gebe es keine Bedenken...»), und nun will man solche Basisdaten nicht heraus­geben, nicht einmal anonymisiert, weil man irgend­welche Daten­schutz­gesetze verletzen könnte? Wenn die Hühner nicht Angst hätten vor H5N1, so würden sie laut lachen.

Für Sheople offeriere ich als Augenöffner zwei Einstiegspunkte:

  • Für England haben wir nun den Beweis, dass die COVID-Impfungen netto nachweislich keine Menschenleben gerettet haben. Dank einem FOI Request haben wir nämlich genau jene Daten erhalten, die es für eine schlüssige Beweisführung braucht (hier mit Google Translate auf Deutsch übersetzt).
  • Auch für Menschen mit vorgefassten Meinungen lohnt es sich, das folgende Gedanken­experiment durch­zu­führen: Und zwar nehme man an, dass die folgende Behauptung wahr sei:
    Die COVID-Impfungen haben x Menschenleben gerettet.
    Wäre diese Aussage nun tat­säch­lich wahr, so folgt daraus direkt das Korollar
    Ohne COVID-Impfungen wären x Menschen mehr gestorben, als wir tat­säch­lich beo­bachtet haben.
    Das ist ein­fach ein­zu­sehen, weil nicht gerettet de facto eben iden­tisch ist mit verstorben. In der Logik der Behörden und der Medien gehen solche ein­fachen Erkenntnisse zwar gerne unter, aber Logik ist — korrekt angewendet — eine wunder­bare Sache, und so kann nun jeder seine ganz persön­liche Schätzung von x zu den effektiven Angaben zur Sterb­lich­keit hinzu­zählen, die das Bundes­amt für Statistik BfS netter­weise hier publiziert. Staunen ist erlaubt, ins­besondere in Kombi­nation mit der eben­falls offi­ziellen Behauptung, dass die COVID-Impfungen niemanden umge­bracht hätten! Es geht also um eine ein­fache Addition, wie sie in der Primar­schule gelehrt wird.

Im Zusam­men­hang mit dem obigen Gedanken­experiment verweise ich auf eine quanti­tative Studie von Denis Rancourt, der anhand von Sterb­lichkeits­daten ein über­aus düsteres Bild zeichnet. Das Narrativ von Behörden und Medien wird komplett zer­stört, auch in der Schweiz.

Zum Schluss erinnere ich wieder einmal daran, dass es Aufgabe der Behörden ist, die folgenden drei zentralen Nach­weise zu erbringen, und zwar für jede Inter­vention/Mass­nahme, die uns während der Pandemie aufs Auge gedrückt wurde (Abstand halten, Masken, Schliessung von Läden, Gen­behandlung usw.):

  • Notwendigkeit
  • Sicherheit
  • Wirksamkeit

Bis jetzt haben wir davon nichts gesehen. Alles, was wir hören, ist reine Propaganda. Wie lange wird es wohl noch dauern, bis die Sheople aufwachen?



PS: Auch Studien, die im einstmals renommierten Journal BMJ publiziert wurden, sind leicht als Propaganda zu identifizieren - und der Gegenbeweis zu den haltlosen Behauptungen über «gerettete Menschenleben» ist leicht anzutreten. Hier ein Beispiel: WHO COVID-19 vaccine study debunked (diese Kritik zur Propaganda-Studie ist ebenfalls publiziert im BMJ).