Die Forderung nach immer mehr staatlichen Kitas und Tagesstätten wird als Fortschritt verkauft. In Wahrheit ist sie ein Angriff auf die Familie und auf das, was Kinder eigentlich brauchen: Bindung, Individualität und echte Erziehung und Wertevermittlung durch die eigenen Eltern!
Staatliche Betreuung fördert Kollektivismus statt Individualismus. Kinder werden früh in Gruppen gesteckt, nach einheitlichen Programmen „gebildet“ und an staatliche Strukturen gewöhnt. Was als Betreuung daherkommt, trägt oft Züge von Indoktrination: Werte, die von oben vorgegeben werden, ersetzen die natürliche Weitergabe in der Familie. Statt unabhängige Selberdenker werden so gehorsame, staatsgläubige Bürger herangezüchtet. Die DDR-Kitas dienten genau diesem Zweck – die nächste Generation sollte dem Staat gehören, nicht den Eltern. Dass ausgerechnet dieses Modell heute in der Schweiz als Vorbild herangezogen wird, ist kein Zufall. Es zeigt, wie tief marxistische Denkmuster in Verwaltungen und Teilen der Politik verankert sind. Städte wie Aarau liefern dafür anschauliche Beispiele: Ideologie vor Realität, Kollektiv vor Familie (eine kleine Übersicht).
Nicht zu unterschätzen ist, dass die Stadt die Anreizsysteme so ausgestaltet, dass rein private Anbieter (bei denen die Stadt sich also nicht einmischen kann) aus dem Markt gedrängt werden. Beispiel: Aktuell führt die Stadt noch keine Spielgruppen, aber mit RAfk und SPVO ebnet man den Weg, dass die Stadt Aarau (z.B. in Familienzentren) auch hier in den Markt eintritt. Es wird aktuell noch behauptet, dass es für die Umsetzung keine zusätzlichen Verwaltungsstellen brauche, aber die Realität wird dann so aussehen: Nach ein paar Testläufen wird die Sache «verstetigt» und die Verwaltung bekommt 8 weitere FTEs und das Budget der Stadt wird mit weiteren 2 bis 3 Millionen Franken belastet, und zwar jedes Jahr.
Besonders absurd wird es, wenn kinderlose Frauen in Behörden und Fachgremien die Qualitätsvorgaben für die Betreuung anderer Leute Kinder formulieren. Wer selbst keine Kinder hat, kennt weder den Alltag noch die langfristigen Folgen. Dennoch bestimmen solche «Expertinnen», was „gute Betreuung“ sein soll. Das ist realitätsfern und anmassend.
Die Lösung liegt nicht in noch mehr staatlichen Einrichtungen. Sie liegt in der Stärkung der Familie. Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen oder in einem engen, vertrauenswürdigen Umfeld betreuen lassen, brauchen Entlastung – steuerlich, zeitlich und gesellschaftlich. Nicht der Staat soll die Kinder „betreuen“, sondern die Familie soll wieder den Vorrang haben. Alles andere ist ein teurer, ideologischer Irrweg, der Individualität und Verantwortung systematisch untergräbt.
Die Vollkosten für die Entmündigung der Eltern sind nicht nur heute hoch (vermutlich 5 Millionen Franken oder mehr, wenn sauber gerechnet wird), sondern es gilt auch die zukünftigen Kosten zu berücksichtigen, wenn anstelle von eigenverantwortlichen Leistungsträgern staatsabhängige Marionetten produziert werden.
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