AVE? Gute Idee!

18.11.2024@20:52
Guess who's back

In den U.S.A. wird Elon Musk zusam­men mit Vivek Ramaswamy das neue «Depart­ment of Govern­ment Effi­ciency» — kurz D.O.G.E. — führen. Falls die Auf­räum­aktion bei X (vor­mals Twitter) eine Ansage war (Elon Musk says he’s cut about 80% of Twitter’s staff), dann werden sich viele in der Ver­waltung auf ein neues Tätig­keits­gebiet freuen dürfen.

Wie sieht es eigent­lich bei uns in Aarau aus, wo die Ver­wal­tung eben­falls seit Jahren deut­lich schnel­ler wächst als die Bevöl­ke­rung (oder jede andere ver­nünf­tige Mess­grösse)? Wie­viel Luft hat es da drin? 20%, 50% oder gar 80%? Reduktion auf die abso­lut not­wen­digen Kern­auf­ga­ben (must-have statt nice-to-have) und Eli­mi­nation aller Bereiche, wo mit «Bonsai-Resultaten» nur Geld ver­schwendet wird (Bei­spiele: Grün­gut-Chips, getrennte Samm­lung von Alt­papier und Alt­karton sowie diverse Projekte aus der Ecke Stadt­ent­wick­lung).

D.O.G.E.

Wie wäre es, wenn sich die Stadt Aarau eine schlanke Abtei­lung für Ver­wal­tungs-Effi­zienz — kurz AVE — leisten würde? Eine einzige Person (1 FTE für max. 18 Monate, versehen mit allen not­wen­digen Kom­pe­tenzen), die mit kri­ti­schem Auge mal alles aus­mistet, was für die Be­völ­ke­rung keinen Mehr­wert gene­riert? Nach der Auf­räum­aktion gut hin­hören und dort, wo es quietscht, etwas nach­bessern.

Der Leiter AVE würde sich inner kürzester Zeit maximal unbe­liebt machen, aber das Budget der Stadt Aarau wäre für die nächsten 20 Jahre im Lot, und der Steuer­satz könnte problem­los auf 75% oder noch tiefer gesenkt werden...