Wieder Fake News im Staatsrundfunk

21.08.2026@11:30
Weckruf

Wieder Fake News im Regional­journal Aar­gau Solo­thurn vom 20.08.2026 — sorgfältige Recherche war gestern, der Staatsrundfunk hat immer noch keine Ahnung:

Regionaljournal Aargau Solothurn 20.08.2026, 12:03 Uhr

Transkript (mit Kommentaren)

schockiert!

Nicht nur werden Un­wahr­heiten ver­breitet, sondern man lässt nach einem wahr­lich spekta­ku­lären Ur­teil des Ver­waltungs­gerichts Aargau den CEO der unter­legenen Partei Eniwa aus­führ­lich zu Wort kom­men, während man die deut­lich ob­siegende Partei nicht ein­mal um eine Stellung­nahme ange­fragt hat. Auch wenn es die Eniwa nicht wahrhaben will und der Staatssender zu faul (oder einfach unfähig) ist für eine solide Recherche: Der Mittel­damm ist ISOS-geschütztes, natür­lich ge­wachsenes Terrain, das sich zwischen zwei künst­lich ange­legten Kanälen befindet, d.h. es gibt rein gar nichts «rückzubauen» — und aufgrund der Entstehungsgeschichte ist auch klar, dass der Mitteldamm keine «aufgeschüttete Insel» ist.

FAKT: Der Mitteldamm ist kein künstlich aufgeschüttetes Bauwerk, sondern natürlich gewachsenes Aare-Terrain (Schotter/Aue), das beim Ausbaggern der beiden Kraftwerkskanäle (1873 bzw. 1912/13) stehen blieb.
→ Ausführliche Entstehungsgeschichte mit Quellen

Ehrliche Lagebeurteilung:
Das Verwaltungsgericht hat die Kritik des Vereins «Rettet den Mitteldamm materiell zu 100 % gestützt. Das Konzessionsgesuch der Eniwa konnte den juristischen Anforderungen überhaupt nicht genügen – es war schlicht unprofessionell und schludrig gemacht. Nicht die Einsprecher verzögern das Projekt, sondern eine Bauherrschaft, die sich foutiert um die gesetzlichen Vorgaben (USG, NHG).

Hier sind weitere Beiträge zum Mittel­damm, für des­sen Er­halt ich mich persönlich einsetze, auch in meiner politischen Arbeit:



PS: Es ist übrigens nie zu spät, den Wert dieses ein­maligen Er­ho­lungs­raums zu er­ken­nen und sich für den Er­halt des Mit­tel­damms ein­zu­setzen: